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Das psych. Experiment
1. Wissenschaftliche Vorgehensweise
1.1 Wissenschaftliche Psychologie - Alltagspsychologie
Alltagswissen: - hat jeder
- keine kritische Prüfung
- oft überholt und einfach falsch (Ohrfeigen schaden niemand)
Gründe für falsche Anm., Vor: (1) falsche Anm. -> trotzdem Eintreten (Glück,Pech)
Bsp.: Autofahren mit 2.0 Promille oder sowieso Sonne-Med.-mann
(2) falsche Anm. -> (mit Zutun) Eintritt
Bsp.: Mädchen kriegt von Eltern nur Puppen
(3) Wahrnehmung & Erinnerung wird verzerrt
Bsp.: Neugierige Zwillinge, Erinnerung nur an Neugierde
(4) Alltagstheorie wird nachträglich angepaßt
Bsp.: Akademiker - Hilfsarbeiter -> Gegensätze ziehen sich an
Wissenschaft: - methodisch kontrolliert überprüfen (mit anderen Bereichen)
- systematische Fehlerquellen ausschalten
1.2 Sammlung von Tatsachenwissen - Erforschung von Gesetzmäßigkeiten
Ziele von wissensch. Forschung: - Sammlung von Tatsachenwissen
- Erforschung von Gesetzmäßigkeiten
Sammlung von Wissen: Bestandsaufnahme Wer? Wie? Was? Wo? Wann?
medizinische, klinische Einzellfallstudien:
Beschreibung von Symptomen, Eigenschaften, Verhaltensweisen
Astronomie: Himmelskörper (Umlaufbhan, Zusammensetzung, Größe)
Erforschung von Gesetzmäßigkeiten: Warum? Wie oft?
Einordnung in Gesetzmäßigkeiten
=> ermöglichte bedingte Vorhersage
Ziel: Erforschung von Bedingungen
=> zunächst Vermutung = Hypothese
Tatsachenwissen (möglichst exakt) ist wichtige Grundlage für Hypothesen
Vorsicht: - Tatsachenwissen =/=> (von selbst) Theorie oder Hypothese
- Beschreibung eines Einzelfalls nie vollständig
1.3 Variablen
Tatsachewissen & Hypothesen enthalten Variablen
Variablen in Psychologie: Merkmale und Eigneschaften eines Objektes
zwei Abstufungen: qualitative Variable (männlich - weiblich, Angst oder nicht)
mehr Abstufungen: quantitative Variable (Emotion, IQ 70-145)
mit Skala Einschränken -> Informationsverlust
Variablen:
- einfache Inhalte (Alter, Geschlecht), komplexe (polit. Einstellung)
Zustände können sich ändern (über längere Zeit)
- konkrete - abstrakte Inhalte (Suppeneinnahme - Intelligenz)
Operationalisierung oft schwierig, Zuordnung prüfen
- Tatsachenwissen liefert Zustände,
Gesetzmäßigkeiten sind Beziehungen von Variablen zueinander
1.4 Variablenselektion
- Selektion notwendig, da sonst zu viel (unnütze) Information => Relevanz
- Relevanz abhängig vom Forschungsziel (aggressives VerhaLten - optische Wahrnemung)
- Zahl der Variablen ~ Beobachtungsnähe => Überordnung (Gesamtergebnis)
- kein Patentrezept, Auswahl bereits Teil der Hypothese -> Prüfung
- Relevenz wird erst bei Forschung klar
Bsp.: Depression = niedergeschlagene Stimmung mit Äuseserungen
Hippokrates: schwarze Galle, Mittelalter: Dämonen, 17. Jh Hände, Astrologen: Gestirne...
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